GERMAINE ACOGNY – Die Essenz des Tanzes
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- GERMAINE ACOGNY – Die Essenz des Tanzes
- 2026-06-06T19:30:00+02:00
- 2026-06-06T23:59:59+02:00
- Spielboden, Dornbirn, Austria
D, F, SEN 2025, 89 min | Regie: Greta Marie-Becker | Mit: Germaine Acogny u.a.
„Wenn du tanzt, solltest du nicht deinen Körper, sondern deine Seele sehen.“ Germaine Acogny
Die senegalesische Choreografin und Tänzerin Germaine Acogny zählt nicht nur zu den prägenden Stimmen des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes sondern auch zu den wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas. Oft als „Mutter des modernen afrikanischen Tanzes“ bezeichnet, hat sie über Jahrzehnte hinweg eine künstlerische Sprache entwickelt, die tief in westafrikanischen Traditionen verwurzelt ist und zugleich in einen kreativen und produktiven Austausch mit europäischen Tanzformen tritt. 1944 in Benin geboren, formte Acogny aus diesen Einflüssen die nach ihr benannte Acogny-Technik, die sie bis heute lehrt und und praktiziert.
Mehr als fünf Jahrzehnte Bühnenerfahrung, ihre Arbeit als Dozentin und Mentorin sowie ihr unermüdliches Engagement für junge Tänzer:innen in Senegal (L’École des Sables) als auch weltweit haben sie zu einer zentralen Figur des afrikanischen Tanzes gemacht. 2021 wurde Acogny auf der Tanz-Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, 2023 folgte der Grand Prix de l’Académie des Beaux-Arts in Paris – Ehrungen, die ihre künstlerische Bedeutung auf internationaler Ebene unterstreichen.
Die Regisseurin Greta-Marie Becker nähert sich dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit in einer filmischen Arbeit, die aktuelle Interviews mit eindrucksvollem Archivmaterial verbindet. Aus dieser Montage entsteht ein vielschichtiges Porträt, das ebenso Einblick in Acognys künstlerische Praxis wie in ihre pädagogische Arbeit gewährt. Der Film entfaltet sich dabei als sinnliches Gesamtkunstwerk von großer Intensität – zugänglich und inspirierend gleichermaßen, unabhängig von Vorkenntnissen über la danse modern.