Raoul Schrott Zeitgeist. Ein Plädoyer für Menschlichkeit.

Raoul Schrott, Text | Wolfgang Muthspiel, Musik

Was ist Zeitgeist? Wie entstand er? Wie verbreitet er sich und prägt Gesellschaften? Auf welche Weise geben wir ihm nach oder behaupten wir uns gegen ihn? Und welche Auswirkungen hat er auf die Literatur? Ein Buch, wie nur Raoul Schrott es schreiben kann: halb Essay, halb Gedichtband, ein bibliophiles Wendebuch. Der Autor legt eine so überraschende wie einsichtige Analyse unserer Gegenwart vor. Und Wolfgang Muthspiel, einer der herausragenden und einflussreichsten Jazzgitarristen unserer Zeit, findet die Klänge dazu.

„Der Zeitgeist gibt sich als modischer Politiker.“ Raoul Schrott

Raoul Schrott, geboren 1964 in Landeck. Lebt im Bregenzerwald. Erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. 2023 hatte er die Ernst-Jandl-Dozentur der Universität Wien inne. Zuletzt erschienen: Inventur des Sommers (2023) und das einzigartige Buchprojekt Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit (2024).

Wolfgang Muthspiel, geboren 1965 in Judenburg. Lebt in Wien. Seit Jahrzehnten prägt er die heimische und internationale Jazzszene mit, er arbeitete u.a. mit Größen wie Gary Burton, Bob Berg, Richie Beirach, Tom Harrell, Brad Mehldau oder Brian Blade zusammen. Bekannt für seinen warmen Gitarrensound und seine einfühlsamen Kompositionen, hat Wolfgang Muthspiel zahlreiche vielgepriesene Alben wie Rising Grace (2016) oder Angular Blues (2020) veröffentlicht. 2025 erschien Tokyo (gemeinsam mit Scott Colley und Brian Blade).

 In Kooperation mit dem Franz-Michael-Felder-Archiv

[Raoul Schrott © Foto: Barbara Seyr]
[Wolfgang Muthspiel © Foto: Laura Pleifer]